Pferdezentrum

Naturschutz

Bis die Thur 1863 künstlich begradigt wurde, trat sie im Bereich der Allmend immer wieder über die Ufer. Zwischen den Sand- und Kiesflächen bildeten sich Magerwiesen. Diese sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Mittlerweile sind Magerwiesen im schweizerischen Mittelland selten geworden.

Die Stadt Frauenfeld und das Militär engagieren sich stark, damit die Allmend weiter ökologisch aufgewertet wird.

Zwischen 1999 und 2005 wurde eine Fläche von mehr als 800 Aren Blumenwiese aufwändig renaturiert. Dies geschah an einigen Stellen durch das Ansähen von einheimischen Blumenarten. An anderen Stellen wurde die oberste Humusschicht abgetragen und mit einer Direktbegrünung einer artenreichen Heuwiese neu angesäht.

Der südliche Rand des Auenwaldes wurde gestuft aufgebaut. Somit bietet er auf kleinstem Raum viele verschiedene Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Ein ökologisch aufgebauter Waldrand beinhaltet verschiedene Bäume, Sträucher, Hochstauden, Kräuter und Gräser.

Damit die Altläufe der Thur nicht verlanden, werden sie mit dem Bagger regelmässig ausgehoben.

Im Jahreslauf werden immer wieder andere Gebiete für die Besucher gesperrt, damit sich die Tiere und Pflanzen in diesem Sektor in Ruhe erholen oder fortpflanzen können.

Bitte beachten Sie dazu die Informationen im Newsteil, welche Natursprünge und Bereiche der Allmend aktuell nicht benutzt werden dürfen.